Licht aus um zehn!

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Kennen Sie den alten Spruch „Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht“? Oder den: „Ich ess nur, was die Oma kocht!“? Ich habe das als Kind auch immer gesagt: „Ich ess nur, was die Oma kocht!“. Ich verwöhnter Fratz, ich.

Deshalb wundert es mich nur sehr wenig, dass mein Hund so ähnlich gestrickt ist wie ich. Wir stehen uns halt sehr nahe, mein Höllengefährte und ich.
Wobei ich wenigstens bei der Innenarchitektur wesentlich flexibler bin. Ich mag neue Möbel. Der Hund hingegen nicht.

Mein Lieblingshund mag immer nur das, was er schon kennt.
Egal ob Keksi, Hundehütten oder Betten.

Neulich fuhr ich zum Fressnapf und kaufte ein sündhaft teures, wohlig weiches orthopädisches Hundebett. Es passte von der Größe grade mal ins Auto, ganz knapp ging die Türe zu.

Der Hund mag große Betten. Nachts wechselt er dann mehrmals von der linken in die rechte Bettecke um sich mit wohligem Grunzen fallen zu lassen.
Ich schleppte also das tolle neue Bett nach Hause und warf das alte vom Schlafzimmer in den Müll. Die Müllabfuhr kam und das Bett war weg. Hässlich war‘s und durchgelegen!

Das neue Bett stand tagsüber zum Beschnuppern im Wohnzimmer herum und der Hund ignorierte es nicht mal. Abends stellte ich das Bett dann ins Schlafzimmer.
Es wurde Nacht.

Zuerst kam der Höllenhund nicht ins Schlafzimmer und stellte sich zehn Minuten lang ins Badezimmer. Dazu muss ich sagen: Seit der Hund bei uns einzog war er ungefähr so an die sechs Mal im Bad. Er mag das Bad nicht, dort sind rutschige Fliesen.
Er stand also im finsteren Bad herum und atmete vorwurfsvoll. Später drehte ich das Licht ab, Schlafenszeit!

Denkste.
Der Hund atmete schwer, stand unbehaglich und unbeweglich neben meinem Bett und schaute vorwurfsvoll in die Dunkelheit. Kurz vor zwei Uhr morgens begann er möglichst intensiv zu hecheln. Stand er nicht neben meinem Bett, senkte er sein edles Haupt und lag auf dem Teppich oder ging im Zimmer hin und her. Dann wieder lag er neben dem neuen Bett. Einmal betrat er es probeweise, und stieg nach einer halben Minute wieder herab.
DAS IST NICHT MEIN ALTES BETT, NEIN, NEIN!
Das hier kenne ich nicht und will es daher nicht und probiere es auch nicht aus.
(Ich wusste schon: Was der Bauer nicht kennt… usw.)

Die Dame des Hauses zischte um zwei Uhr dreißig in meine Richtung „Sieh nur wie das arme Tier leidet! Und du bist schuld! Du vernachlässigst den Hund durch die ewige Schreiberei und dann schleppst du noch dieses Ungetüm von neuem Bett an, das ist zu hart/hässlich/neu/hoch/unbequem! Wir wollen es nicht!!!“
(Man beachte: „Wir“, bitte, nicht „Er“!)

Der Hund schnaubte, hechelte und stand immer noch in der Gegend herum. Das kann er gut. Er hat dabei immer den längeren Atem. Weil irgendwann regt mich das so auf, dass ich wutschnaubend die Decke von mir werfe und das war’s dann mit Nachtruhe.

So war es auch diesmal.

Im Morgengrauen stolperte ich zornig die Treppe hinunter um das zweite alte, feine Hundebett, das ich gottlob noch nicht weggeworfen hatte, in den ersten Stock zu schleppen. Ich sage nur: Wendeltreppe! Kontaktlinsen! Kalt!
Kein Spaß.

Mit letzter Kraft zerrte ich das neue superteure Ungeheuer ins Bad und warf es Richtung Badewanne.
Der Hund hingegen legte sich mit einem lauten Seufzen ins alte Bett, ringelte sich, drehte den Kopf weg von mir und schlief augenblicklich ein.

Ich nicht. Ich hörte noch eine Zeit lang „Siehst du! Du warst schuld, dass der arme Hund kein Auge zutun konnte!“

Der Bauer.
Frühmorgens bestellte ich ein neues, altes Bett bei Amazon. Hoffentlich kommt es bald.
Gegen Mittag dann beim Fressnapf bekam ich einen Gutschein überreicht für das neue Bett. Den ich nicht brauchen kann, weil mein Hund von dort nichts frisst. Und nein, wir tragen auch kein Hundeoutfit von dort. Ich kann von Glück reden, dass das Höllenvieh wenigstens gerne mit meinem neuen Auto fährt. Ich hätte sonst den Kampf verloren. Wo ich doch immer schuld bin. Mea culpa, mea culpa, mea maxima culpa.

Herzlichst, Bela Wolf

Tierarzt, Journalist, Autor

 

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Hunde irren sich nie!

bela2Ich ging mit meinem mittlerweile gelegentlich tiefenentspannten (jedenfalls rede ich mir das gerne ein) Höllengefährten eine Straße entlang, die neben einem öffentlichen Bad liegt. In gewohnter Manier federte ich dort um eine unübersehbare Ecke, denn wenn es um uneinsichtige Straßenwinkel und dunkle Gassen geht muss ich der Erste sein, der vorangeht. Bevor es kracht.

Bin ich zu langsam, ergreift der Hund die Initiative und dann kann es vorkommen, dass wir plötzlich Nase an Nase mit einem anderen Hund stehen. Und das wollen wir gewiss nicht. Meiner mag keine anderen Hunde. Also gar keine. Weder die „Meiner ist eh ein Weiberl“ und auch nicht die „Meiner ist eh ein Manderl“ und auch nicht die Onkels und Tanten dazwischen. Keine.

Um das Zusammentreffen an Straßenecken und Weggabelungen in der Stadt zu vermeiden eile ich eben lässig und bei Dunkelheit betrachtet durchaus dynamisch mit meinem Monster an der Leine dahin. Schnell wie der Wind kratzen wir Kurven und Biegungen um freilaufende Vierbeiner zu vermeiden oder zu umschiffen.

Meist sehe ich dabei so aus, dass ich mich selbst nicht erkennen würde. Das Beinkleid ist der Situation ebenso angepasst wie das Schuhwerk, welches sich in einem Bergwerk unter Tag sehr harmonisch einfügen würde. Ich sehe also für meine Verhältnisse wirklich erschreckend aus, mit meinem drei-Tages-Bart und den extralegeren Hosen.

Diesmal trug ich die allerschrecklichste Variante überhaupt, die Jogginghose. Ich schämte mich bereits als ich eilig in sie hineinfuhr, ich schämte mich auch, als ich in ihr das Haus verließ. Dann war es draußen kalt und sehr windig und ich vergaß kurzfristig darauf, mich zu schämen, weil ich eben konzentriert um diese Ecke federte. (Währenddessen sah ich ganz gewiss weder entspannt noch besonders anziehend aus.)

An der Ecke traf ich auf eine fremde hübsche Frauensperson. Sie ging spazieren. (Eine Perserin, wie sich später herausstellte, denn sie lachte mich an und wir kamen ins Gespräch.) Nicht dieses verschämte Lächeln, es war ein fröhliches offenes Lachen, das man heute nur noch sehr selten in den mitmenschlichen Gesichtern antrifft. Die meisten schauen böse, gelangweilt, verhärmt, zornig, stupide oder einfach gebannt auf ihr Handy.

Die Frau sah mich laufen, mit dem Höllenhund im Schlepptau, und sie lachte aus ganzem Herzen. Ich blieb stehen, was ich sehr selten tue. Meistens renne ich, wenn Menschen uns zu nahekommen, Sie wissen schon, Woaggggggrrrhhh macht es dann aus der Tiefe des mich begleitenden Höllenschlunds, wenn der liebe Hund jemand nicht mag, immer noch.

Manchmal bin ich dafür dankbar. Mein Hund irrt sich nie. Seine Menschenkenntnis ist unbezahlbar, unübertrefflich sowie absolut unbestechlich. Immer. Diesmal blieb ich aber stehen, weil die Frau wunderhübsch war, und machte einen saloppen Stolperschritt, während ich versuchte, dabei nicht über den Hund zu fallen und erwartete ein Groaooogrrrrwähhhh aus der geliebten Kehle. Das Groaooogrrrrwähhhh blieb aber aus. Der Hund ignorierte die fremde Dame gekonnt, ganz so als wäre sie Luft.

Was für ein vorzügliches Zeichen für erlaubte Kommunikationsaufnahme!

Seit der Hund bei mir eingezogen war ließen zwischenmenschliche Kontakte sehr zu wünschen übrig. Meistens beschränkten sie sich auf Streitgespräche mit uneinsichtigen Hundehaltern, die ihre Fellfreunde nicht anleinen wollten; Besuche bei uns Zuhause waren nicht mal im Abnehmen, sondern völlig gestrichen. Es kam einfach mit der Zeit niemand mehr. Jedenfalls nicht gerne. Nur die Hartgesottenen fanden sich damit ab, zwar hinein, aber nicht mehr freiwillig hinausgelassen zu werden. Aber das ist eine andere Geschichte.

Ich sprach sie also an und meinte, so charmant wie es solche Hosen in der Öffentlichkeit überhaupt zulassen: „Es sind die Hosen, stimmts?“. (Dazu muss ich noch hinzufügen: Die Hosen waren auch farblich eine Entgleisung. Sie sind mintgrün.)

Sie lachte wieder und diesmal noch herzlicher.
„Es sind nicht die Hosen“, sagte sie, „Menschen müssen einfach mehr Freude im Leben haben.“
Und eilte weiter. Während der Höllenhund so tat als könne er keiner Fliege etwas zu leide tun und ich mit einem wirklich guten, warmen Gefühl im Bauch zurückblieb. Sie drehte sich noch ein-, zweimal um und winkte, wir fielen schnell hinter ihr zurück. Sie verschwand.

Was für ein Tag, dachte ich. Freundliche Menschen zu treffen, die mein Höllentier wortlos zum handzahmen Dackel machen. So muss die Welt sein. Sonnig und hell. Offene Herzen, positive Begegnungen. Viel mehr Lachen.

Und alles wäre gut.

Herzlichst, Ihr Bela Wolf

Tierarzt, Journalist und Autor

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Der Doktor und sein Höllenhund

Ich glaube nicht an Zufälle.
Es war daher auch sicher kein Zufall, dass ich vor einigen Tagen diese junge Frau mit dem Hund sah. Ich fuhr gerade von einem unserer täglichen Ackerspaziergänge mit meinem Hund im Auto nach Hause und da stand sie, im Wiesenstreifen ziemlich nah am Rand einer Schnellstraße in der Nähe von Wien, wo es zahlreiche freie Ackerflächen gibt.

Ich konnte ihr Gesicht unter der Kapuze gut erkennen, sie schaute sehr verzweifelt drein.
Ich kannte diesen Ausdruck in ihren Augen, weil es vor sechs Jahren auch der meine war.
Sie stand nur still da, irgendwie fügsam, verloren und in ihr Schicksal ergeben, die Kapuze und den Schal weit ins Gesicht gezogen, die Stiefel dreckig von der schlammigen Erde, während sie in der einen Hand eine Laufleine hielt, an der ein mittelgroßer Hund hing und sie mit der anderen Hand versuchte, balancierend das Gleichgewicht zu halten um nicht hinzufallen oder gar das Leinenende loszulassen. Der Hund sprang wie verrückt in alle Richtungen während sie sich mit der Leine abmühte, der eisige Sturm ihre Kapuze vom Kopf riss und zeitgleich der Schal wegsegelte, als wäre er leicht wie eine Daunenfeder.
Ich fuhr langsam an ihr und dem Hund vorbei.
Ich könnte schwören, dass sie weinte. Der Hund drehte sich wie ein Kreisel an der Leine und ich wusste, er wäre ungesichert sofort ins nächstbeste Auto gesprungen.
Warum ich all das so genau wusste, obwohl dieser Zwischenfall nicht länger als ein paar Sekunden dauerte?
Weil dort an der Schnellstraße im matschigen Erdreich meine Vergangenheit stand, besser gesagt unsere Vergangenheit.
Als mein Hund vor sechs Jahren bei mir einzog und mich lehrte, dass ich nichts weiter als ein dummer Mensch war, der, obwohl Tierarzt und jahrzehntelanger Hundehalter, keinerlei Ahnung von Angsthunden und ihren Bedürfnissen hatte, gingen wir in den ersten Monaten durch die sprichwörtliche Hölle.
Jeder Gang aus dem Haus glich einem Horrortrip.
Jeder Hund, den wir trafen, war eine Gefahr.
Jedes Auto, jedes Fahrrad, jeder Mensch, jeder Vogel, jedes Blatt, einfach alles, was sich bewegte oder Lärm machte, war plötzlich unser ganz persönlicher Feind.
Ich erinnere mich noch sehr deutlich, dass ich den Verein meiner Wahl kontaktierte um nachzufragen, was ich ihnen denn getan hätte, weil sie mir einen Werwolf schickten und keinen Hund.
Sie boten an, den Hund zurückzunehmen, was ich ihnen hoch anrechnete.
Aufgeben war aber keine Option.
Diesen Hund konnte man allerhöchstens wieder dorthin zurückschicken, wo er herkam. Zurück in die ungarische Hölle eines Tierheims, zurück in die Einzelhaft, die Kälte, die Angst.
Ich nahm es ihm nicht übel, dass er war, wie er war. Menschen hatten ihm das angetan. Allerdings beeinflusste sein verhaltensoriginelles Benehmen mein ganzes weiteres Leben. Nicht gerade zum Positiven. Jedenfalls nicht die ersten drei oder vier Jahre.
Ich sah, wie er litt.
Zur selben Zeit lief im Fernsehen, wie immer vor und nach nach Weihnachten, „Der Hundeflüsterer“ auf allen Kanälen bis zum Abwinken. Wohl um den weihnachtlichen vierbeinigen Geschenken und ihren Zweibeinern gleich einmal Alpharüden-Gesetze hardcoretechnisch und tierschutzwidrig näherzubringen, näher als sonst was.
Dabei gibt es keinen Alphawolf.
Es gibt auch keinen Alphahund. Und schon gar nicht gibt es irgendwo auf der Welt einen Menschen, der jemals auch nur annähernd etwas Ähnliches wie „Alphawolf“ seines Hundes sein kann. Aber das ist eine andere Geschichte.
Millans hässliche Fratze trat in mein sonst so sonniges Leben.
Und mir wurde klar: meinetwegen sollte dieser Hund lieber für immer ein Zombie bleiben, selbst wenn ich es nicht schaffen würde ihn höflich, aber bestimmt ins echte, schöne Leben zurückzuführen, aber niemals, niemals würde ich ihn mit feigen Fusstritten aus dem Hinterhalt oder mit Würgehalsbändern und Strangulationsversuchen traktieren. Niemals. Lieber selbst hinfallen. Ich konnte wieder aufstehen.
Zu diesem Zeitpunkt war ich mindestens genauso verzweifelt wie mein armer Hund.
Ich habe mir vorgenommen hier ganz ehrlich zu sein, deshalb schreibe ich schonungslos die Wahrheit, auch wenn sie keineswegs gut klingt. Aber was klingt schon gut. Gut klingen die Vier Jahreszeiten von Bach. Die Wahrheit aber hört man nicht so gern. Die Wahrheit tut weh und deshalb will man sie auch nicht sehen.
Ehrlich, ich dachte mir, ich schaffe das nicht.
Und ich hätte es auch fast nicht geschafft. Rund um mich öffnete sich der Höllenschlund der virtuellen Hundegruppen, der selbsternannten Trainer mit ihren fahrlässigen, brutalen Weisheiten, denen die Tipps der Passanten auf offener Straße nahtlos im Schweinsgalopp folgten.
(Sie müssen den Hund dominieren, so wird das nix! Fragen Sie einen Tierarzt/Trainer/Coach/Flüsterer/Heiler/Mediator/Dolmetscher/Engelsrufer!)
Vor sechs Jahren stand ich also genauso verloren irgendwo am Stadtrand auf einer der vielen Ackerflächen rund um die große Stadt, schaute verzweifelt drein und hielt dabei eine 5-Meter-Leine umklammert, an deren Ende ein tobender, ziemlich großer wolfsähnlicher Hund hing.
Manchmal trug ich dabei eisklamme, nasse Handschuhe, im Sommer holte ich mir verbrannte Handflächen während die Leine fröhlich durch meine geballten Fäuste surrte; ich fiel bei jedem gesichteten Vogel ins klebrige, dreckige Erdreich, es hob mich im Fallen aus den Schuhen, ich stolperte dem Hund hinterher während Hasen, Füchse und andere Hunde laut über uns lachten, Menschen mich anschrien, ich Menschen anschrie, der Hund sowieso alles anschrie; ich brach mir fast das Handgelenk, hebelte mir im Fallen eine Bandscheibe aus, ich fluchte, tobte und schrie laut und oft vor mich hin während der Schnee auf mich fiel, der Sturm über mein Gesicht hinwegfegte und mir die Eistränen in die Augen trieb, ich mich und die ganze Welt und gelegentlich auch diesen Hund hasste und an mir, dem Universum und dem ganzen Rest zweifelte.
Ich sah Mais, Zuckerrüben und Weizen abwechselnd gedeihen, sah Rehfamilien kommen und gehen, betrachtete tote Kaninchen und blutende Hamster sowie sehr viele ins Jenseits beförderte Wühlmäuse, die mein Hund aus der Erde zog, mit einem Wolfsbiß im Vorbeigehen erlegte um sie dann sofort achtlos auszuspucken. Ich hasste den eiskalten, peitschenden Regen in meinem Gesicht, ich hasste den Nebel und erst recht hasste und verfluchte ich Glatteis und Schnee, wurde alle zwei Wochen krank und meine Nebenhöhlen füllten sich chronisch mit Eiter. Mein Hüften waren blau und grün von den Hämatomen, die ich mir vom Hinfallen holte, meine Arme zerkratzt und in meiner Seele loderte der Zorn und glühte die Wut; die Wut über meine Unfähigkeit, mit dieser völlig ungeplanten Extremsituation auch nur annähernd fertig zu werden.
Ich war müde.
Ich hatte keine Lust mehr auf dieses Leben.
So hatte ich mir das nicht vorgestellt mit dem neuen Hund.
Die Winter waren hart.
Ich duellierte mich mit Jägern, Bauern und uneinsichtigen Hundehaltern, deren vierbeinige Meiner-Tut-eh-nixe nicht angeleint unsere ohnehin sehr entlegenen Wege irgendwo im Nirgendwo kreuzten. Ich gab es irgendwann auf, das Auto jemals wieder richtig sauber zu machen, trug statt Tweedanzügen nur noch warme, wasserdichte oder sonstwie praktische aber grottenhässliche Hosen und tauschte teure Lederschuhe gegen Gummistiefel und frostsichere, klobige Schnürstiefel aus mindestens Alaska wenn nicht noch weiter weg. In einem besonders strengen Winter kaufte ich mir Spikes für die Stiefel, ich erinnere mich genau.
Ich haderte mit dem Schicksal, oh wie ich haderte!
Ich bin nicht der Typ, der für diese Outdoorgeschichten geboren wurde. In meinen Gedanken reise ich gerne als einsamer Musher mit dem Hundeschlitten quer durch die schneebedeckten Weiten Alaskas oder ich sehe mich durch dichte Wälder streifen und Zelte im Dickicht aufbauen, die jedem Fähnlein Fieselschweif Ehre bereitet hätten. Ich sehe mich sogar als Indiana Jones furchtlos durch die Wüste reiten, auf dem Rücken edler Araberhengste dahinfliegen oder im offenen staubigen Geländewagen markig querfeldein preschen, komme was da auch immer kommen wolle.
Mit khakifarbenen Beinkleidern, deren unteres Ende mindestens fünf Taschen hat und ober dem Knie abzippbar ist habe ich es im echten Leben aber nicht so.
In Wahrheit bin ich eher der Stadttierarzt, der niedliche Kätzchen tröstet und Hunden elegant kleine Verwöhnhäppchen reicht um sie fröhlich zu stimmen, wenn sie kränkeln. Anschließend sitze ich gerne auf meinem Chesterfieldsofa, lese ein gutes Buch, blicke sinnierend ins Feuer und trinke dabei Tee mit Milch. Indoor ist mein Outdoor.
Ich bin hochsensibel, genau wie mein Hund, der zu diesem Zeitpunkt ganz dringend Hilfe brauchte.
Nur wusste ich das vor sechs Jahren leider noch nicht.
Ich wusste auch nicht, dass nicht mein Rücken weh tat, sondern die Last.
Genau wie mir damals nicht klar war, dass meinem Hund nicht der Magen weh tat, sondern das, was die Seele nicht verdaut.

Herzlichst Bela Wolf
Tierarzt, Autor, Journalist

 

 

Von Menschen für Menschen: Das neue Buch von Bela F. Wolf

Mit großer Freude darf ich Ihnen heute mein neues Buch vorstellen.

Es war mir ein persönliches Anliegen, auch mal was von Menschen für Menschen zu schreiben! Und ganz ehrlich, es hat mir viel mehr Spaß gemacht, als immer über schlechte Haltungsbedingungen von Tieren zu wettern. Mal was für’s Herz!

Genau darum geht es in „Verliebt in einen Balkanboy“.

Dies ist die Geschichte einer großen Liebe zwischen einem serbisch-stämmigen Österreicher und einer in Wien geborenen weltfremden, blonden Ärztin. Die Geschichte ist wahr und sie ist traurig. Dabei spielt es keine Rolle, wer aus welchem Land stammt. Bedeutend ist nur die Tatsache, dass die Liebe Menschen blind macht und sie vergessen lässt, wer und was sie sind, sie dem Partner total vertrauen und dabei in finanzielle und emotionale Fallen tappen, die sie mehr als alt aussehen lassen. Wenn eine Frau für den geliebten Mann, der noch dazu verheiratet ist und vier Kinder hat, einen Kredit aufnimmt. Denn man zahlt noch ein paar sehr lange Jahre den Preis dafür.

Was tut man nicht alles im Namen der Liebe! Man glaubt, vertraut, vergibt, beschenkt.
Frauen sehen die Gefahren und wollen es besser machen.

Sie scheitern.

Sie scheitern deshalb, weil das Alpha-Gen ihnen den Wind aus den Segeln nimmt. Das Gen, das den meisten deutschstämmigen Männern offensichtlich fehlt. Frauen wollen immer echte Arschlöcher.

Keine will das Weichei, das gerne weint und zum Röntgen geführt werden muss, wenn es sich den kleinen Finger verstaucht hat. Frauen wollen Kerle mit Achselschweiß, die eine Waschmaschine in der linken Hand balancieren können, während sie dabei lässig eine qualmende Kippe im Mundwinkel hängen haben und mit der anderen Hand zischend eine Dose Cola-Rum öffnen, oder ein Rudel wilder Wölfe durch bloße Blicke von der Familie fernhalten, während sie im Geländewagen durch die Wildnis preschen und dabei aussehen wie Johnny Weissmüller oder George Clooney.

Das sind Tatsachen.

Wir leben zwar im 21. Jahrhundert, genetisch befinden wir uns aber immer noch in der Steinzeit.

Darum leiden Frauen im Namen der Liebe. So lange, bis sie die Wolfsfrau in sich erwecken. Oder diese von selbst erwacht …

Ich wünsche Ihnen nun viel Spaß beim Lesen und freue mich wie immer sehr über Ihre Meinung dazu. Herzlich, Bela Wolf

„Verliebt in einen Balkanboy“: Buch gratis PROBELESEN beim Verlag

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Intensiver sehen, hören und fühlen- hochsensible Hunde und ihre besonderen Bedürfnisse

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Als mein vierter Hund bei mir einzog, praktizierte ich noch als selbstständiger Tierarzt in meiner eigenen Praxis und war sehr gestresst. Ich übernahm den neuen Hund von einer Organisation meines Vertrauens. Ich kannte ihn nur von einem Foto, das Bild gefiel mir, seine Geschichte rührte mein Herz. An Komplikationen dachte ich nicht im entferntesten. Bei allen anderen Hunden hatte das Zusammenleben immer prima geklappt, ich glaubte unerschütterlich, ich wüsste alles über Hunde und ihre Bedürfnisse. Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall, sagt man. Genau das traf auf den Neuen aus dem Ausland und meine Wenigkeit zu.

Der Hund, eine mutige Mischung aus Alaskan Malamute, Husky, Schäferhund und einem undefinierbaren ungemütlichen Rest zog bei mir ein. Und stellte mein Leben auf den Kopf wie ein Tornado. Alles was ich bis jetzt über Hunde wusste war schlichtweg für den Container.

An ihm durfte ich Höhen und Tiefen eines hochsensiblen Hundes kennenlernen, die ich sonst nur von mir so gut kannte und in jahrelanger Arbeit erfolgreich verdrängt hatte. Der Hund fing an zu graben; nicht nur im Garten, sondern auch in meinem Unterbewusstsein. Er forderte und förderte mich.

Er war mir in so vielen Dingen sehr ähnlich, das erschreckte mich am Anfang zutiefst. Er machte mich jedoch stark, ausdauernd und bescheiden.

Ihm ist es letztendlich zu verdanken, dass ich das Buch „Ist Ihr Hund hochsensibel?“ überhaupt schrieb. Jeder bekommt nur das, was er auch bewältigen kann, heißt es so treffend. Ich war mir am Anfang unserer Beziehung alles andere als sicher, ob ich wirklich dazu bereit war, mein Leben umzukrempeln, nur damit sich der neue, so gar nicht handzahme Hund bei mir wohlfühlt. Beinahe täglich zweifelte ich in unserer ersten Zeit daran, ob ich es schaffen würde. War es das wert? All die Mühe, die Umwege, die Extraeinlagen, das nicht Zurechtkommen mit anderen Hunden, seine große Angst vor allen Menschen, Tieren und Maschinen? Konnte ich all das Böse, was er erleben musste, jemals wieder aus seiner Seele löschen?

Ich kann Ihnen versichern, jede Sekunde war es wert.

Wir erlebten Höhen und Tiefen. Wir gingen durch ein dunkles Tal und kamen in Zeitlupe daraus hervor.

Er wurde mein Seelenhund. Der Hund, den man den Einen nennt, der, dem man alles verdankt. Jede Prüfung ein Gewinn. Jedes Hinfallen ein Aufstehen. Jede unangenehme Begegnung eine wichtige Erfahrung. Jede Sekunde eine Bereicherung, die man niemals mehr missen möchte. All die unendliche Liebe eines geretteten Wesens, das sich endlich verstanden fühlt. In seinem Kummer, seinem Leid und seiner Hochsensibilität. In meinem Leben habe ich viele Dinge erlebt und viele Menschen getroffen. An die meisten von ihnen kann ich mich nicht einmal mehr erinnern, weil Erinnerungen mit der Zeit immer mehr verblassen und nur die wirklich wichtigen Dinge für immer im Gedächtnis bleiben.

Unendlich wertvoll in meinem Leben ist die Liebe meiner Hunde.

Besonders die Liebe dieses einen speziellen Hundes, für den ich mich immer wieder gerne öffentlich zum Affen mache. Den ich trage, wenn er nicht mehr gehen kann. Den ich, wenn nötig, mit meinem Leben verteidige. So wie er es für mich tun würde.

Ihm bin ich für immer unendlich dankbar. Und ich werde bis zum letzten Atemzug an seiner Seite sein.

Ich möchte an dieser Stelle gerne darauf hinweisen, dass es zum Thema „Hochsensible Hunde“ weder wissenschaftliche Studien noch wissenschaftlich erbrachte Beweise gibt, jedenfalls nicht zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung. Alles was ich im Buch beschrieben habe ist die logische Ableitung aus meiner langjährigen Praxiserfahrung mit hochsensiblen Hundepatienten und ihren Besitzern.

Eigene leidvolle Erlebnisse als Betroffener mit einem ebenso hochsensiblen Tier sowie die mannigfaltige Unwissenheit und die Ignoranz vieler Hundeliebhaber im Umgang mit sehr sensiblen oder hochsensiblen Hunden haben mich dazu veranlasst, meine Ergebnisse und Gedanken zu diesem Buch zusammenzufassen.

Oberstes Anliegen war mir dabei die Menschen darüber aufzuklären, dass es sehr wohl deutliche Unterschiede im Gemüt ihrer Tiere gibt, sie davon abzuhalten, blindlings althergebrachten Thesen und Dingen zu vertrauen ohne zu hinterfragen und zu zweifeln und damit gleichzeitig die Lebensqualität ihrer hochsensiblen Hunde deutlich zu verbessern. Was mich letztendlich dazu veranlasst hat, dieses Buch tatsächlich zu veröffentlichen, ist die Tatsache, dass es gar keine gänzlich unsensiblen Hunde gibt- im Gegensatz zu den vielen unsensiblen Menschen, die leider in der Mehrheit sind.

Vielleicht kann ich ja wenigstens ein paar der unsensiblen Zweibeiner davon überzeugen an ihrer Empathie und ihrer Impulskontrolle zu arbeiten. Empathie beeinflusst sogar nachweislich die Identifikation der Emotionen im Gesichtsausdruck eines Hundes- stärker als Hundeerfahrung. Viktor Frankl wusste schon, dass das Gefühl viel feinfühliger sein kann als der Verstand scharfsinnig.

Die wichtigste Eigenschaft des Menschen ist die Empathie.

Sie gibt Hoffnung, dass sich die Menschheit doch noch zum Guten wendet, dass eines Tages weltweit Tierleid verringert und der Hund wirklich als bester Freund des Menschen anerkannt wird. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

Hinterfragen Sie bitte dieses Buch kritisch. Trifft einiges, was ich Ihnen erzählt habe teilweise oder völlig auf Ihr Tier zu? Könnte dieser Tierarzt vielleicht doch nicht so Unrecht haben? Braucht man wirklich immer eine wissenschaftliche Versuchsreihe um mit seiner Meinung Recht zu haben oder könnte man in diesem Fall einem langjährigen Kleintierpraktiker, der Hunde aufrichtig liebt, doch Glauben schenken? Einem, der Hunde so sehr liebt, dass er lieber seinen Job an den Nagel hängt, weil er sie nicht leiden sehen kann.

Und erlauben Sie mir bitte die Gegenfrage: Weshalb vertrauen Menschen lieber einem Guru, einem Heilpraktiker oder einem selbsternannten Trainer anstatt das Naheliegende zu begreifen?

Nämlich, dass Hunde genauso hochsensibel wie Menschen sein können.

Wollen wir es vielleicht nur nicht wahrhaben?

Weil wir uns eventuell sonst in Grund und Boden schämen müssten ob der Dinge, die wir unseren Hunden, wissentlich oder unwissentlich, angetan haben?

Ich darf hier aus Dr. Arons Buch für hochsensible Zweibeiner, („Sind Sie hochsensibel?“), zitieren:

„Hochsensiblen etwas beizubringen erfordert andere Strategien, als das bei weniger sensiblen Schülern der Fall ist. Reize werden von HSM verstärkt empfunden, das heißt, dass sie in einer Lernsituation auch Unterschwelliges bemerken können und physiologisch schnell überreizt reagieren.“

Gleiches gilt für unsere hochsensiblen Hunde, die man durch ständiges Üben, harte Trainingsmethoden und Zwangsmaßnahmen pausenlos überreizt. Hunde sind immer bemüht, zu lernen und das Gelernte umzusetzen, es ihren Menschen recht zu machen und aufmerksam zu beobachten, was diese von ihnen wünschen. Aber niemand macht seine Sache gut, weder der Mensch noch der Hund, wenn er überreizt ist. Je mehr sie sich Mühe geben eine möglichst gute Leistung zu erbringen (vor allem wenn Schläge oder Tritte drohen), je mehr man sie dabei unter Druck setzt, desto eher werden sie übererregt reagieren und desto schlechter wird auch die erwartete Leistung sein. Ständige starke Reize wie Leinenrucke, Tritte, Schläge, Schreie und Stupser werden daher das genaue Gegenteil bei der Erziehung eines hochsensiblen Hundes bewirken. Nämlich schnelle Ermüdung, schwache Lernleistung, kompletten Rückzug oder sogar hyperaktives Verhalten.

Auch im Umgang mit dem hochsensiblen Hund bei einer für ihn sehr aufregenden Situation, die andere aber als nur gemäßigt aufregend oder gar nicht aufregend bezeichnen würden, ist besondere Achtsamkeit seitens des Besitzers an den Tag zu legen.

Hunde (wie auch Menschen) sind leider Aufgrund der besonderen Gabe der Hochsensibilität nicht in der Lage, ihre Aufregung zu steuern.

Hektik, Ungeduld, scharfe Worte oder körperliche Gewalt (darunter fallen alle Arten der Zwangsmaßnahmen wie Fesseln, Knebeln, Maulkörbe oder Niederringen des Tieres durch mehrere Personen) verschlimmern die physiologische Erregung um ein Vielfaches und verursachen noch zusätzlichen Stress. Stress wiederum hilft weder weiter im Umgang mit dem Tier und seiner Lenkbarkeit noch fördert es den Heilungsprozess, sollte sich der Hund gerade in einem Tierspital oder bei einem Tierarzt befinden.

Gleiches gilt auch für den Umgang mit einem hochsensiblen Hundehalter. Dieser ist meist genauso überreizt wie sein Tier, kann daher nicht aufmerksam zuhören und sich auch nicht gut mitteilen. Hochsensible Menschen sollten daher bei einem Tierarzt- (oder Arzt) besuch ein paar Notizen machen, um sicher zu gehen, dass sie nichts vergessen haben oder die Behandlung in der Aufregung falsch verstanden haben. Bei der Therapie eines hochsensiblen Tieres mit einem ebenso hochsensiblen Besitzer ist es daher extrem wichtig, den Menschen und das Tier zu beruhigen sowie alle Schritte der Behandlung genau zu erklären. Und zwar noch bevor es losgeht. Auch während man Fieber misst oder eine Spitze aufzieht. Das entschärft die größte Angst.

Nichts ist schlimmer als eine Ungewissheit mit Schmerzen. So geht es auch Ihrem Tier.

Zureden hilft.

Auch einem Hund.

Wenn mehr Menschen über das Thema Hochsensibilität bei Hunden Bescheid wüssten und dementsprechend auf ihre Hunde eingingen, wären vielleicht weniger Hunde gestresst und krank.

Die Pionierin der hochsensiblen Welt, Dr. Elaine Aron meinte übrigens, dass die wissenschaftliche Basis zum Thema Hochsensibilität immer stärker wird. Sie führte eine Studie des deutschen Biologen Max Wolf an, der mit Hilfe von Computersimulationen aufzeigen konnte, wie sich bei Tieren und Menschen, begünstigt durch die Evolution, bestimmte Persönlichkeitsmerkmale herausbilden. In seinen Modellen hat es sich also für ganz unterschiedliche Tierarten ausgezahlt, dass ein gewisser Anteil der Population die Umgebung genauer wahrnahm (also hochsensibel war) als andere und sich vorsichtiger verhielt. Sein Argument: Wären es mehr, hätte keiner etwas davon.

Auf die Frage, warum denn die Wissenschaft, vor allem die Medizin, nun der Idee mit den unterschiedlichen Temperamenten gegenüber so skeptisch sei, antwortete Dr. Aron: „Weil sie nervt. Ich verstehe, dass Mediziner und Wissenschaftler die Frage nach den Unterschieden von Menschen ignoriert haben. Wenn man jemand behandelt, will man nicht, dass der anders reagiert als der Patient zuvor, der mit den gleichen Symptomen gekommen ist. Immerhin hat die Medizin schon mal gelernt, dass es eine gute Idee ist, sich vor der Chemotherapie die Gene des Tumors genau anzusehen, um ihn dann individuell zu behandeln. Und Mediziner verstehen langsam, dass unterschiedliche Medikation wirklich wichtig ist.“

Sollten Sie also selbst nicht hochsensibel, aber dafür meistens total genervt sein, weil Ihr Hund „anders“, „anstrengend“ oder „so ein Sensibelchen“ ist, denken Sie bitte an diese Worte.

Er tut es nicht, weil er Ihnen Ärger machen will.

Er ist hochsensibel.

Herzlichst Bela Wolf,

Tierarzt, Autor und Tiergesundheitsjournalist

„Ist Ihr Hund hochsensibel? Erkennen, verstehen und leben mit hochsensiblen Hunden“- das neue Buch

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Was bedeutet Hochsensibilität, was brauchen hochsensible Hunde, um gesund und glücklich zu leben, und wie kann man als Hundehalter seinem hochsensiblen Tier helfen? Hundebesitzer können mittels Test ganz leicht feststellen, ob auch ihr Tier betroffen ist. Dieses Buch entstand dank langjähriger tierärztlicher Praxiserfahrung im Umgang mit hochsensiblen Hundepatienten und deren Besitzern. Eigene leidvolle Erlebnisse als Betroffener mit einem ebenso hochsensiblen Tier, sowie die mannigfaltige Unwissenheit und Ignoranz vieler Hundeliebhaber im Umgang mit sehr sensiblen oder hochsensiblen Hunden haben den Autor dazu veranlasst, seine Erkenntnisse und Erfahrungen zu diesem Buch zusammenzufassen. Oberstes Anliegen war ihm, Menschen aufzuklären, dass es sehr wohl deutliche Unterschiede im Gemüt ihrer Hunde gibt, sie davon abzuhalten, blindlings althergebrachten Thesen zu vertrauen ohne diese zu hinterfragen und damit gleichzeitig die Lebensqualität hochsensibler Hunde deutlich zu verbessern. Die Auswirkungen der angeborenen oder der erworbenen Hochsensibilität bei Hunden auf ihre körperliche Gesundheit und ihr seelisches Wohlbefinden werden hier genauso ausführlich beschrieben wie Tipps für den Umgang mit hochsensiblen Hunden.

Über das Buch

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„Tipps vom Hundedoktor- Gesunde und glückliche Hunde müssen nirgends durch!“

Dieses Buch ist ein Muss für alle Hundeliebhaber, zukünftige Hundehalter und Tierfreunde. Der Bestsellerautor und langjährige Leiter einer Tierklinik, Tierarzt Dr. Wolf, klärt fachmännisch und gründlich über die wichtigsten Themen im Umgang mit Hunden auf und stellt Missstände in der Hundehaltung und Tiermedizin kompetent und offen dar.

  • Ist kastrieren wirklich nötig?
  • Wird zu oft geimpft?
  • Ist Trockenfutter, Feuchtfutter oder Barfen besser?
  • Kann man Hunde überfordern?
  • Wie sehen die Vitalwerte des gesunden Hundes aus?
  • Wie bekommt man Ohrenentzündung, Durchfall oder Flöhe in den Griff?
  • Sind Hundeflüsterer und selbsternannte Trainer wirklich gut für Hunde?
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  • Wieviel Schlaf brauchen Hunde wirklich?

Ob es um praktische Hundeerziehung, Tipps für den Alltag mit dem vierbeinigen besten Freund oder die Wahl des richtigen Tierarztes geht, hier finden Hundemenschen Antworten auf alle wichtigen Fragen der Tiermedizin und Hundehaltung, um Hunde zufrieden und langfristig gesund zu machen. Denn Hunde müssen nirgends durch.

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