„Zen oder die Kunst, einen Höllenhund zu zähmen“: Das neue Buch von Dr. Bela Wolf ist da!

Coverbild Zen

Sie haben einen schwierigen Hund, einen, der bei jeder Gelegenheit wütend in die Leine springt, der in Angst und Panik verfällt, sobald Sie mit ihm das Haus verlassen, der andere Hunde zum Fressen gerne hat und der sich möglichst kraftvoll in jedes fahrende oder stehende Auto verbeißen möchte, sobald es seinen Weg kreuzt?

Einen, der Besuche im eigenen Haus unmöglich macht, der niemals mit Leckerli bestechlich oder ablenkbar ist und der jeden wachsenden Grashalm zu seinem ganz persönlichen Feind erklärt?

Einen Höllenhund also, den Sie manchmal am liebsten zum Mond schießen möchten?
Dann haben Sie genau das richtige Buch gefunden.
Eines, das Ihnen weiterhelfen kann.

Es handelt sich bei meinem neuen Buch um keinen Ratgeber. Sie bekommen keine Tipps, keine Erziehungsmethoden und auch keine Anleitungen, denn jeder Hund ist eine eigene Persönlichkeit, hat seine eigene Geschichte und seine speziellen Macken.

Wie aber kann Ihnen dann dieses Buch helfen, werden Sie sich nun fragen.

Ich durchschritt mit meinem Höllenhund ein Jammertal. Ich kenne jede winkelige Einbahnstraße, jeden Rückschritt, jedes erfundene Argument jeden Trainers, Heilers, Mediators und Flüsterers. Wir hatten das alles durch und fast hätte ich das Handtuch geworfen.

Dann aber entdeckte ich die einzige Antwort auf die Frage, wie man einen diabolischen Höllenhund zähmen kann. Die Antwort ist naheliegend, kostenlos und kinderleicht- aber nur, wenn man auch die richtige Frage stellt!

Jeder kann das Wunder vollbringen!

Und es grenzt oft an ein Wunder, wenn plötzlich aus einem tobenden Tier, das ängstlich, aggressiv und verzweifelt durchs Leben spaziert, ein handzahmer kleiner Schatz wird, ganz ohne Gewalt, ganz ohne Bestechung oder Belohnung, ganz ohne Training und ganz ohne Flüsterei.

Wie das geht? Lesen Sie selbst!

Alles Liebe, Dr. Bela Wolf, der mit dem Höllenhund

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Probelesen beim Verlag

 

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Kleiner Knigge für gute Manieren im Alltag

Wo sind sie abgeblieben, die guten Manieren? Neulich stand ich mit dem Auto am Parkplatz vom Lieblings Drive-In des Höllenhundes.
Manchmal fällt ja doch ein Chicken McNugget durchs Autofenster, wenn eine der netten Tanten Mitleid hat mit dem schreienden armen halb verhungerten leidenden Tier, das seinen Kopf durchs offene Fenster zwängt und schon am Bestellschalter losbrüllt „HE! ICH WILL AUCH WAS ESSEN! HÖREN MICH EH ALLE?“.

Für mich gibt es Kaffee, für das Höllenhundi gute Keksi, damit er die Klappe hält, wenigstens solange wir bestellen.

Und dann parken wir dort, ich, damit ich Zucker in den Kaffee schütten kann, er, damit er Wasser trinkt. (Sie wissen schon: ich bin der Wasseranimateur!)

Da standen wir also am Pfingstfeiertag und waren ganz entspannt, als plötzlich aus dem neben uns parkenden Auto eine schrille Stimme schrie: „Haben Sie Kortison dabei?“
Ich zuckte zusammen. Der Höllenhund knurrte. Um einen Notfall konnte es sich nicht handeln, sonst wäre man nicht in aller Ruhe beim Fastfood eingekehrt.

Tierärzte lieben das, wenn man sie auf offener Straße anquatscht und ausfragt. Wenn sie nicht im Dienst sind, sind sie heilfroh, wenn sie kein verräterisches Zeichen der Äskulapnatter oder sonstige Logos am Auto haben. Leider kleben auf meinem Wagen noch drei davon.

Ich war irritiert. Klar, ich helfe jederzeit, auch ohne ersucht zu werden, wenn der Hut brennt und ich helfen kann. Bei Notfällen bin ich der Erste, der anhält und fragt, ob er was tun kann. Aber so?

„Haben Sie Kortison dabei?“, aus dem Auto zu brüllen, mit furienhaftem Anklang, ist keine gute Idee, um erfolgreich zu sein. Tierärzte mögen es, höflich angesprochen zu werden. Man hätte, da es sich nicht um einen Notfall handelte, etwa sagen können „Entschuldigen Sie bitte, darf ich Sie etwas fragen? Sind Sie der Tierarzt und haben Sie vielleicht zufällig Kortison dabei? Mein Hund wurde vor einer Stunde von einer Wespe gestochen.“ So in der Art wäre das durchaus wünschenswert. Sie fragen ja auch nicht irgendeinen Arzt oder Rettungssanitäter auf offener Straße, ob er ein Klistier dabei hat, oder?

Natürlich stieg ich aus und warf einen Blick auf das Tier, einen großen Hund mit dicker Nase, natürlich hatte ich kein Kortison dabei, natürlich herrschte die Furie ihren armen Hund mit der schmerzenden Nase an „Zurückkkkkkkkkkk! Plaaaaaatz“, und natürlich fuhr sie dann nicht zum Nottierarzt, wie ich ihr empfohlen hatte.

Man kann also auf das Benehmen von Menschen anderen fremden Menschen gegenüber durchaus auf das Verhalten ihren Hunden und Kindern gegenüber Schlüsse ziehen. Einmal Ekel, immer Ekel.
Und wie der Herr so‘s Gscherr: auch der arme Hund war stutenbissig.

Herzlichst, Ihr Bela Wolf

Tierarzt, Autor, Journalist